Fashion Week Januar 2012

Natürlich waren wir für euch da. Insbesondere die Bread & Butter, Premium und die Capsule haben wir genau unter die Lupe genommen. Hier also unsere Eindrücke:

Zunächst auf der Bread & Butter, stieg mir gleich am Eingang der Geruch von Süßigkeiten in die Nase, der Hall von Menschenmengen drang in mein Ohr und  der Blick weit nach vorne verriet: Hier wird es eng und drängelig. Ein bisschen wie im Kino, wenn ein neuer Blockbuster anläuft.

Am Anfang besuchte ich schnell meine Freunde von  WeMakeTheCake , die mit toller Wohnzimmer-Atmosphäre einen bedeutend angenehmeren Start in die Messe-Hektik erlaubten als erwartet. Kuchen gabs auch, was will man mehr🙂

Dann kam ich auch endlich an dem Stand von Dukes Finest Vintage Artisan vorbei. Dort konnte ich endlich selbst bestaunen, was ich der Kundschaft immer nur berichtete. Eine Porzellanmalerin übte ihre Kunst an einem der alten Militärgürtel aus. Erstaunlich, wie sie mit Präzision und Gelassenheit Millimeter für Millimeter das Bildnis auf dem Leder fertigstellte.

Danach schlenderte man so umher, aber bis auf einzelne Kleidungsstücke gab es kein wirklich krasses Brand, das einen komplett die Kinnlade runterfallen ließ. Hier ein schöner Mantel, da eine schöne Lederjacke, aber die meisten Kollektionen war doch erstaunlich ähnlich zu dem, was wir auch diesen Herbst-Winter schon zu sehen bekamen.

Sehr postiv fiel mir aber ein berliner Label auf, das Lederprodukte herstellt. Die J.R. Ledermanufaktur produziert mitten in Berlin noch in liebevoller Handarbeit. Die ausgestellten Stücke hatten einen sehr rohen, etwas altmodischen, aber unglaublich charmanten Charakter.

Später auf der Premium ging es alles etwas gesitteter zu. Mehr Mode, weniger Party, ganz angenehm.🙂 Aber auch hier fiel mir auf: Das Meiste ist ein alter Hut. So schaute ich mich zwar um, konnte aber die richtig tollen Neuheiten fast nur bei den Marken finden, die ich bereits kannte und die wir bei Amorph auch schon vertreiben. Blick. überzeugte mit vielen neuen Designs. Ebenso Liebeskind Berlin und Rude Riders.
Was auch wirklich gut war, waren die Schuhe von Handstich. Handgearbeitete Schuhe. Nicht zu clean, nicht zu abgerockt. Genau richtig.

Komplett begeistern konnte mich dafür Roberto Collina. Seit letztem Winter haben wir seinen unfassbar guten Strick bei uns. Auch diesen Sommer wird wieder zu uns geliefert. Was im neuen Winter zu erwartet ist: die immernoch gleichbleibend hohe, unschlagbare Qualität. Optisch mindestens genauso edel, vielleicht noch einen Tick körperbetonter.

Alles in Allem waren die Messen ernüchternd, angenehm ernüchternd aber. Es gab nur wenig Neues. Dennoch Einiges, das sehr wohl überzeugen konnte. Also ein bisschen so wie dieser Winter auch🙂 Daher mein Tipp: Wer diesen Winter modisch noch keine Großeinkäufe gemacht hat, darf dafür nächsten Winter das gesparte Geld einfach mal in qualitativ hochwertige Produkte umsetzen. Dadurch hat man definitiv die schöneren Designs und kann bei der Verarbeitung und Material auch noch punkten.

Nun erwartet uns ja eh erst einmal der Sommer, der definitiv sehr mutig und aufregend wird. Wir berichten selbstverständlich wieder von den Messen im Sommer!

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